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Große Überraschung bei der Bürgermeister-Verabschiedung gestern, 26. Mai 2020, in Oderwitz. Aus den Händen von Rechts- und Kommunalamtsleiter Karl Ilg und dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Peter Seeliger erhielt die scheidende Bürgermeisterin Adelheid Engel einen Fördermittelscheck über 1.684.500 Euro. Viele Jahre hatte sie sich für eine Zusammenlegung des Nieder- und Oberoderwitzer Feuerwehrgerätehauses eingesetzt, zahlreiche Skeptiker überzeugt und sich letztlich erfolgreich durchgesetzt. Im Jahr 2019 stellte die Gemeinde Oderwitz schließlich einen Fördermittelantrag für ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus.

Beide Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr Oberoderwitz und Niederoderwitz entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und den gültigen Unfallverhütungsvorschriften. Die Sanierung beider Häuser ist in absehbarer Zeit aufgrund vieler Hindernisse nicht machbar. So wurde gemeinsam mit der Gemeinde, der Feuerwehr und dem Landkreis ein Konzept erarbeitet, welches den Empfehlungen des Brandschutzbedarfsplanes zur Zusammenlegung beider Ortsfeuerwehren an einem Standort favorisierte entspricht. Damit verbessern sich die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen für die Gesamtfeuerwehr und sie werden den gesetzlichen Vorschriften gerecht.

Als eine der zehn größten Kommunen des Landkreises Görlitz bewältigt die Gemeinde Oderwitz mit ihrer Feuerwehr bis zu 40 Einsätze pro Jahr.

Die Gemeinde Oderwitz hat im Fördermittelantrag für das neue Gerätehaus Gesamtkosten von 3,8 Millionen Euro ausgewiesen. Durch den Freistaat Sachsen wird die Maßnahme mit Fördermitteln in Höhe von 2.684.500 Euro unterstützt, deren Bereitstellung sich über drei Jahre erstreckt. Gestern wurde in Oderwitz der erste Teil dieser Summe mittels Fördermittelscheck (Zuwendungsbescheid) übergeben.


Noch in diesem Jahr wird mit der Ausschreibung sowie Vergabe der Bauleistungen begonnen.

(v.l.n.r.): Alexander Pollier (Gemeindewehrleiter), Karl Ilg (Leiter des Rechts- und Kommunalamtes des Landkreises Görlitz), Adelheid Engel, (Bürgermeisterin Oderwitz), Peter Seeliger (stellvertretender Kreisbrandmeister)